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Wanderungen & Wallfahrten

Wanderungen & Wallfahrten - wir stellen uns vor:

 

Einmal im Monat treffen sich Gemeindemitglieder am Sonntag Nachmittag, um eine Wanderung in die nähere Umgebung zu unternehmen, die mit einer gemütlichen Einkehr abgeschlossen wird.

Termin: 20.5.2012 Wanderung nach Hechtsheim, Treffpunkt 15.15 Uhr am Sportplatz.

 

Darüber hinaus ist die jährliche Wallfahrt der Pfarrgemeinde in der Woche nach Pfingsten überwiegend zu Wallfahrtsstätten im deutschsprachigen Raum schon eine gute Tradition geworden. Dabei kommt das Kennenlernen von Leuten, Landschaften und Kultur nicht zu kurz. Gemeinsames Erfahren, Erleben, Beten und Singen, aber auch Frohsinn und Geselligkeit haben nebeneinander Platz. Traditionsgemäß unternimmt die Pfarrgruppe eine viertägige Adventsfahrt.


Pfingstwallfahrt 2012

Auch im Kirchenjubiläumsjahr ist eine Pfingstwallfahrt geplant. Sie führt uns ins Fichtelgebirge, u.a. nach Bischofsgrün, Waldsassen und der Wallfahrtskirche Kappl sowie zur Abtei der PrämonstratenSpeinshart und in die Wagnerstadt Bayreuth.

Ansprechpartner
Herr Ludwig Jansen,
Telefon: (0 61 31) 8 13 52

 

 

November 2011: Gemeinsam auf dem Weg...
Pilgerreise ins Heilige Land 2011

 

Seit dem Mittelalter gehört das Heilige Land, insbesondere Jerusalem, zum vornehmsten Ziel einer Pilgerfahrt für Christen aus ganz Europa. Es war und ist das Verlangen der Menschen, im Heiligen Land etwas von dem Geheimnis zu erleben, das jene Orte umgibt, von denen sie aus der Heiligen Schrift gehört oder gelesen haben. Dem Ruf der heiligen Stätten folgend, hatte das Bistum Mainz zu einer 10-tägigen Pilgerreise nach Israel unter der geistlichen Leitung von Domkapitular Prälat Nabbefeld eingeladen. Und so entdeckten 120 Pilger und Pilgerinnen in drei Gruppen vom 15. bis 24. November das kulturelle Erbe einer Region, die gleichsam von Griechen und Römern, Juden, Moslems und Christen geprägt wurde. Jede Epoche und jeder Glaube hat dabei Spuren hinterlassen, die im Laufe der Zeit miteinander verschmolzen.
Nach Ankunft in Tel Aviv ging unsere Reise für die ersten vier Tage in den Norden Israels, nach Galiläa. Die Unterbringung im Kibbutz Ein Gev am See Genezareth erwies sich als wohltuend und als idealer Standort für die Tagesreisen nach Kapernaum und Tabgha, beides Schauplätze der frühen Wunder Jesu am Nordufer des Sees, sowie nach Safed, eine der vier heiligsten Städte des Talmud, zur Kreuzfahrerstadt Akko am Mittelmeer, nach Haifa, zum Berg Karmel, nach Kana und Nazareth, aber auch nach Banias, zu einer der 3 Quellen des Jordans, und über die Golanhöhen. Als bei unserer Schifffahrt auf dem See Genezareth Sturm und Regen aufkam, wurde die biblische Geschichte von der Bootsfahrt Jesu mit seinen Jüngern, wo er dem Sturm Einhalt gebot, wieder gegenwärtig. Für die zweite Hälfte der Pilgerreise wechselten wir den Standort vom See Genezareth in den Geburtsort Jesu nach Bethlehem, der 10 km von Jerusalem entfernt liegt und unter palästinensischer Verwaltung steht. Auf der Fahrt dorthin durch das Jordantal stand der Besuch der archäologischen Ausgrabungsstätte Bet She'an und der Höhlen von Qumran, in denen Pergamentschriftrollen mit den ältesten Bibeltexten gefunden wurden, auf dem Programm.
Die heilige Stadt Jerusalem, wie sie genannt wird, bildete schließlich den Höhepunkt der Pilgerreise. Nach den Führungen durch die Altstadt und Neustadt Jerusalems in fast vier Tagen bleiben vielfältige Eindrücke haften, wie u.a. der Kreuzweg auf der Via Dolorosa von der St. Anna Kirche am Teich von Bethesda bis zur Grabeskirche und der Besuch des Tempelberges, der Klagemauer, des Ölbergs, des Gartens Gethsemane, der Kirche der Nationen, des Abendmahlsaals auf dem Zionberg, der nationalen Gedenkstätte Yad Vashem für die Opfer des Holocaust, der Synagoge des Hadassah-Klinikums mit den Chagall-Fenstern und des Israel-Museums mit dem Schrein des Buches.
Immer wieder fanden sich die drei Pilgergruppen zusammen bei den täglichen Gottesdiensten, sei es in der Petruskirche von Kapernaum oder auf dem Berg der Seligpreisungen über dem See Genezareth, in der Verkündigungskirche von Nazareth, in der Dormitiokirche, der Grabeskirche und der Basilika der Heimsuchung in Jerusalem sowie  in der Katharinenkirche neben der Geburtskirche von Bethlehem und abschließend auf den dortigen Hirtenfeldern. Eine der drei Pilgergruppen bildete sich aus dem Pfarreienverbund Laubenheim-Weisenau und Umgebung, die die Pfarrer Nagel, Hummel und Reinbott seelsorgerisch betreute.
Der letzte Tag vor der Abreise sollte etwas Entspannung von den anstrengenden Tagen bringen: Es ging an das 400 m unter dem Meeresspiegel liegende Tote Meer, das uns nach dem Besuch der für König Herodes erbauten Palastfestung auf dem Berg Masada zu einem Bad in dem salzhaltigen Wasser einlud.
Für alle Pilgerreisenden war klar: Von den vielfältigen Eindrücken und Glaubenserfahrungen werden wir noch lange zehren.

 

 

Hier finden Sie eine Übersicht über Wallfahrten undPilgerreisen des Bistum Mainz